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Entscheidung fällt 2 Sekunden vor Spielende (Mixed II)

25.1.2010, Dirk Scheer
Gestern fand in Osterholz-Scharmbeck das Spitzenspiel des Tabellenführers beim direkten Verfolger statt. Nachdem das Hinspiel erst in der Verlängerung entschieden wurde, verzichteten die Mannschaften diesmal auf unnötige Spannung.

Bereits 2,1 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit erzielte Lars Kuhlmann den 64:63 Endstand. Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine verbissen geführte Partie. Der TV 1875 kam gut ins Spiel und konnte mehrmals direkt unter dem Korb einnetzen. Doch mit zunehmender Spieldauer geriet die Offense immer mehr ins Stocken. Somit ging das erste Viertel mit 21:12 an die Gastgeber. Das zweite Viertel konnte der TV 1875 knapp für sich entscheiden (17:15) und ging mit einem 7 Punkte Rückstand in die Pause.

In der zweiten Halbzeit griff die intensive Verteidigung des TV 1875 und es wurden keine leichten Körbe mehr zugelassen. In der Offence brachte eine Umstellung den gewünschten Erfolg. Es wurde durchgehend die Post Position besetzt und daraus ergaben sich gute Passstafetten, welche zum Erfolg führten. Zum Ende des dritten Viertels führte der TV 1875 mit 51:45. Bis zur Mitte des vierten Viertels betrug der Vorsprung konstant 7 Punkte und das Spiel schien entschieden.

Allerdings drehte jetzt Anna Braun in Reihen des Osterholz-Scharmbeck auf und versenkte, trotz starker Defence von Herwig Detjen, einen Wurf nach dem anderen und plötzlich war der sicher geglaubte Sieg wieder in Gefahr. 20,6 Sekunden vor dem Abpfiff lag der TV 1875 mit 1 Punkt zurück. Doch nach einer ruhigen und konzentrierten Auszeit folgte der wohl beste Angriff des Spiels, der erfolgreich von Lars abgeschlossen wurde.

Das war ein wahres Spitzenspiel. Die zahlreichen Zuschauer kamen auf Ihre Kosten und sahen ein intensives und spannendes Spiel. In Reihen des TV 1875 waren diesesmal die Männer die entscheidenden Figuren. Speziell unter den Brettern wurde gut gepunktet und gereboundet. Besonderer Dank geht an Ilke Bier, die das Spiel von außen gut organisierte und im richtigen Moment die Auszeiten nahm.